SUPERFOOD

IST SUPERFOOD SUPER FOOD?

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WAS IST SUPERFOOD?

Achja, Superfood. Ein noch recht neuer Trend um möglichst ausgefallenes Essen möglichst teuer zu verkaufen. „Superfoods“ sollen angeblich Lebensmittel sein, welche besser sind als normale Lebensmittel. Denn sie beinhalten wahnsinnig viele Vitalstoffe, Wirkstoffe, Nährstoffe, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Mikronährstoffe, Enzyme, Antioxidantien und wie man „gesunde Inhaltsstoffe“ noch umschreiben kann. Deutlich mehr, als zahlreiche andere Lebensmittel, die wir täglich zu uns nehmen. Durch diesen riesigen Anteil an gesunden Inhaltsstoffen sollen Superfoods entgiftend wirken, unseren Körper heilen und antioxidativ gegen zahlreiche Krankheiten wie unter anderem Krebs helfen. Bewiesen ist das allerdings nicht.

Je mehr du dich über Superfoods informierst, desto mehr verschiedenen Meinungen und vor allem Lebensmittel wirst du finden. Von gewöhnlichen Heidelbeeren aus dem Garten zur Baobab-Frucht aus Afrika. Superfoods sind also kurz gefasst möglichst naturbelassene Lebensmittel mit vielen gesunden Inhaltsstoffe.

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DER MODEBEGRIFF „SUPERFOOD“

Lasst uns direkt eine Sache klar stellen: Jedes natürliche Essen ist auf gewisse Weise ein Superfood.
Jede Obst- und Gemüsesorte enthält wahnsinnig viele Vitamine oder allgemein formuliert sehr viele Nährstoffe, die eurem Körper gut tun. Es braucht keine ausgefallenen Dinge um euren Nährstoffbedarf zu stillen. Selbst Erdbeeren, Kirschen oder Äpfel, die jedem bekannt sind, sind in jeder Hinsicht ein „Superfood“. Warum diese nie als Superfood bezeichnet werden? Weil sie bekannt sind! Und Bekanntes ist langweilig. Der Mensch will immer etwas Neues. Einen neuen Trend zum Folgen.

Viele Werbungen nutzen dies natürlich aus und missbrauchen den Begriff – Lässt man 5 Kürbiskerne in die Müsli-Packung untermischen kann man dieses auch direkt als „SUPERFOOD MÜSLI“ betiteln. Denn eine festgelegte, offizielle Definition, gesetzliche Regelung oder Ähnliches gibt es nicht. Ob die 5 Kürbiskerne einen gesundheitlichen Effekt haben ist natürlich fraglich.

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EINE POSITIVE ENTWICKLUNG

Warum wir dennoch darüber berichten? Das ist ganz leicht erklärt. Der Trend hat nämlich auch was Gutes an sich. Sicher erinnerst du dich an die Grundsätze von gesunder Ernährung: Iss a) abwechslungsreich und b) alles in Maßen. Durch den neuen Trend werden viele Lebensmittel in den Vordergrund gestellt, welche vorher kaum jemand kannte.

Oder waren alle diese Lebensmittel dir vorher ein Begriff?

  • Acaibeeren
  • Moringa
  • Maca
  • Chiasamen
  • Weizengras
  • Curcuma
  • Chlorella
  • Guarana
  • Matcha
  • Spirulina
  • Gojibeeren
  • Yacon
  • Camu-Camu
  • Acerola
  • Granatapfel
  • Baobab-Frucht
  • Shiitake-Pilz
  • Quinoa
  • Löwenzahn
  • Ingwer
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DIE GESUNDHEITLICHEN EFFEKTE

Ebenso kann man den gesundheitlichen Effekt nicht abstreiten. Ob gerade Superfood wirklich aktiv gegen Krankheiten hilft ist zwar nicht bewiesen, doch eine gesunde Ernährung hilft uns als Mensch in jeder Lebenslange besser klar zu kommen. Je gesünder und reicher an Vitalstoffen unsere Ernährung ist, desto besser kann unser Körper seine eigene Immunabwehr steuern. Besonders in Krankheitsfällen ist es demnach umso wichtiger sich gesund zu ernähren – und hier zum Beispiel zusätzlich zu Superfood zu greifen. Somit sollte man Superfood weniger als Medizin oder Arzneimittel sehen, sondern vielmehr als eine Bereicherung der Ernährung für einen gesunden und geschützten Körper.

Wichtig ist hier natürlich anzumerken, dass du durch Superfood allein keine Flügel bekommst. Dinge wie regelmäßiger Sport, ausreichend Schlaf, überwiegende Stressfreiheit und eine ausgewogene Ernährung sind weiterhin wichtige Komponenten für die Gesundheit.
Bedeutet also im Klartext: Sie ersetzen keine Mahlzeiten, sondern sind viel mehr ein gesunder Zusatz. Sie bereichern deine Ernährung, zum Beispiel im Salat, im Dip, als Topping, im Müsli, im Milchshake oder im Smoothie. Stellt man eine vielfältige Ernährung sicher, wird diese mit Superfood sicher optimiert.

Bist du also auf der Suche nach einer Liste für Superfoods, dann bist du hier falsch. Bist du allerdings auf der Suche nach außergewöhnlichen Lebensmitteln mit sehr gesunden Inhaltsstoffen, dann bist du hier goldrichtig.

Ein weiterer positiver und wichtiger Faktor, der ein Superfood erst zu einem Superfood macht, ist die Naturbelassenheit. Durch die zahlreichen verarbeiteten Lebensmittel, denen wir heutzutage ausgesetzt sind, sinkt der Anteil an sekundären Pflanzenstoffen, die wir zu uns nehmen. Diese sind zwar nicht essenziell notwendig für unser Überleben, helfen uns aber bei hunderten von Stoffwechselprozessen und sollen präventiv gegen viele Krankheiten wirken.

Superfood ist keinesfalls exotisch, auch viele bei uns vorzufindende Lebensmittel gelten als Superfood – wie beispielsweise Brennnessel, Oregano, Löwenzahn, Heidelbeeren, Leinsamen und Rotkohl.

Die Verbraucherzentrale formuliert das so:
„Superfoods zeichnen sich meist durch einen hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen aus. Ein gesundheitlicher Mehrwert im Vergleich mit der Vielzahl heimischer Gemüse und Früchte ist nicht gegeben.“

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DARAUF SOLLTEST DU BEIM KAUF ACHTEN

Wenn Produkte mit dem Begriff „Superfood“ werben, schau zunächst hinten auf die Verpackung und prüf die Inhaltsstoffe. Wenn das beworbene Superfood als letzte Zutat auf der Liste steht, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass kaum etwas davon wirklich in dem Produkt drin steckt.

Bei der Einnahme von Arzneimitteln solltest du vorher kurz mit deinem Arzt sprechen. Hier ist es wie beispielsweise bei der Grapefruit und du solltest einen zeitlichen Mindestabstand zwischen dem Arzneimittel und dem Superfood einhalten, da es sonst zu einer wechselhaften Wirkung kommen kann.

Kauf kein Superfood in Kapsel-Format. Hochdosiertes Superfood kann gesundheitlich problematisch werden beziehungsweise dich in eine Grauzone bringen. Hier gibt es nämlich keine direkten Vorgaben der Lebensmittelindustrie. In normalen Mengen ist Superfood auf jeden Fall gesund, doch gerade bei solchen „Anreicherungen“ solltest du aufpassen.

Oft stehen auf der Verpackungen Angaben wie „Öko“, „Bio“ oder „Wildwuchs“. Das bedeutet jedoch nicht, wie man es sich gerne vorstellt, dass glückliche Farmer diese in perfekten Gebieten anbauen. Es gibt immer noch die Möglichkeit, dass das Produkt einer Schadstoff­belastung ausgesetzt war. Vermeiden lässt sich das meist indem man zu 1-2 Euro teureren Produkten greift. Für die zusätzliche Qualität lohnt es sich.

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TOP 20

Superfood
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Acaibeeren
Man könnte sie fast mit Blaubeeren verwechseln. Auch vom Geschmack her sind sie sehr süß, fruchtig und intensiv. Sie kurbeln den Stoffwechsel an und wirken dank einer hohen Anzahl an Antioxidantien und reichlich Kalzium gegen Krankheiten und für ein starkes Immunsystem. Die aus Brasilien stammenden Beeren lassen sich wie alle anderen Beeren nutzen.

Chia-Samen
Chia-Samen sind winzige Samen aus Zentral- und Südamerika. Sie sind derzeit wahnsinnig beliebt und stellen eine gute Alternative zu den hier aus Deutschland erhältlichen Leinsamen dar. Sie glänzen besonders durch ihren hohen Anteil an hochwertigen Proteinen, Calcium, Omega-3-Fettsäuren, Eisen und Ballaststoffen. Geschmacklich tut sich bei den Samen nicht viel – sie sind also vielseitig anwendbar, ohne sie wirklich merkbar zu sich zu nehmen.

Maca
Wir blicken auf Südamerika, um genau zu sein auf das Hochland in Peru. Maca ist eine knollige Wurzel aus der Familie der Kreuzblüter. Ihre Heimat hat sie in den Anden. Maca findet vor allem zwei Verwendungen. Einerseits um die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit zu steigern, andererseits als Potenzmittel, ohne den Testosteronspiegel zu erhöhen. Viele empfinden den Geschmack von Maca als angenehm – er erinnert an nussige Schokolade.

Moringa
Meerrettich aus der Himalaya-Region in Nordindien. Ja, richtig gehört! Besonders punktet Moringa durch einen extrem hohen Anteil an Vitamin E und Vitamin B2. Der Geschmack lässt dafür allerdings zu wünschen übrig. Wenn du allerdings Meerrettich magst, dann ist Moringa die perfekte gesunde Alternative für dich.

Weizengras
Das glutenfreie Weizengras ist ein starkes natürliches Entgiftungsmittel. Ob als Pulver oder als Saft – Weizengras wirbt mit einem hohen Gehalt an Eiweiß, Eisen, Vitamin C, Zink und ist reicht an Chlorophyll, einem natürlichen Pflanzenfarbstoff, der antioxidativ und blutreinigend wirkt. Die Geschmäcker können ja nach Herkunft sehr unterschiedlich sein – Untergemischt in einer normalen Mahlzeit jedoch nie zu schmecken.

Chlorella
Chlorella gehört zu der Gattung von Süßwasseralgen und ist eine von zwei Mikroalgen in unserer Liste. Wie sich vom Namen schon fast ablesen lässt ist Chlorella die Pflanze mit dem höchsten Chlorophyll-Gehalt, einem natürlichen Pflanzenfarbstoff, der optimal für unser Blut ist. Zahlreiche Stoffwechselvorgänge und Heilungsprozesse in unserem Körper werden durch Chlorella unterstützt. Geschmacklich soll Chlorella an eine Mischung aus Algen und grünem Tee erinnern – also unbedingt empfehlenswert zum Ausprobieren!

Curcuma
Eine der besten Heilpflanzen der Welt, die nicht umsonst „Gewürz des Lebens“ genannt wird. In Asien ist sie täglich Teil von vielen Speiseplänen und auch in Europa fangen immer mehr Leute an sie zu nutzen. In kleinsten Mengen merkt man von dem erdig-bitteren Geschmack nichts, die intensiv gelbe Farbe macht sich jedoch in jeder Sauce bemerkbar. Curcuma besitzt verdauungsfördernde Effekte und schützt vor zahlreichen Entzündungen und Krankheiten wie beispielsweise Alzheimer.

Guarana
Hast du bestimmt schon einmal von gehört – ist in vielen Energy Drinks und wird auch gerne mal bei anderen Lebensmittel hinzugefügt. Guarana ist eine gesunde Wachmacher-Alternative zum Kaffee. Denn Guarana enthält eine ganze Menge Koffein. Im Gegensatz zum Koffein im Kaffee wird dieses jedoch langsam verwertet. Dein Vorteil? Guarana gibt dir keinen einmaligen Kick für eine halbe Stunde. Guarana macht dich auf gesunde Weise für viele Stunden wach. Deine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit steigt. Guarana hat einen recht herben und bitteren Geschmack, daher empfehle ich wenige Gramm unterzumischen – im Smoothie, Müsli, Milchshake oder Ähnlichem!

Matcha
Matcha ist eine japanische Grüntee-Sorte. Und so cool und exotisch wie das klingt, so gesund ist es auch! Denn Matcha beinhaltet zahlreiche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Matcha stärkt nachweislich das Immunsystem, hemmt Cortisol (und hilft somit gegen Stress) und soll das Wachstum oder die Entstehung von Tumoren verhindern! Wie du Matcha nutzt? Einfach bei verschiedenen Gerichten ein wenig von dem Pulver hinzugeben! Schmeckt man in den meisten Fällen gar nicht raus! Als Tee oder im Smoothie schmeckt Matcha übrigens auch wahnsinnig lecker.

Spirulina
Spirulina ist die zweite Sorte aus der Gattung der Mikroalgen und wird in den letzten Jahren immer öfter im Bereich der Nahrungsergänzung genutzt. Spirulina ist ein wahrer Cocktail an Nähr- und Vitalstoffen und hochwertigen Proteinen. Der Körper kann Spirulina aufgrund der Natürlichkeit in sehr schneller Geschwindigkeit aufnehmen und hilft so nachweislich vor allem dem Immunsystem und bei der Verbesserung der Blutwerte. Bereits 3 bis 4g täglich helfen! Zugegeben: Der Geschmack ist nicht der beste, doch im Salat oder Mittagessen untergemischt schmeckt man ihn absolut nicht raus!

Goji-Beeren
Goji-Beeren werden nicht umsonst auch Glücksbeeren genannt! Die aus Asien stammenden Beeren bereichern durch ihre enorme Anzahl an Nähr- und Vitalstoffen jede Ernährung und sorgen für eine Menge Energie. Ob Vitamin A, C, B, E, zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe oder ein hoher Eisenanteil – Goji-Beeren bieten eine einzigartige Kombination und sind somit ein perfektes Lebensmittel für jeden, der sich gesund ernähren will. Sie gehören zu den besten Beeren der Welt und das schmeckt man auch, ob im Müsli, Tee oder einfach als Snack für zwischendurch!

Yacon
Sie ähnelt visuell einer Süßkartoffel, doch ist tatsächlich ein Zuckerersatz aus den Höhen Südamerikas. Hier lassen sich die Knollen meist verarbeitet in Form von Pulver oder Sirup kaufen. Gerade für Diabetiker ist diese Pflanze sehr interessant, da sie die Insulinresistenz verbessert und einen für die Süße sehr niedrigen Zuckergehalt enthält.


Acerola
In Deutschland meist als Saft oder getrocknet bietet die Acerola die perfekte Alternative für die oben erwähnte Camu-Camu Frucht. Denn auch ihr Gehalt an Vitamin C ist mit 1700 Milligramm pro 100g enorm! Ebenso enthalten Acerolas Provitamin A, B1 und B2, welche alle den Energiestoffwechsel anregen. Die aus den Tropen Südamerikas stammende Steinfrucht kann sowohl süß, als auch sauer schmecken.

Camu-Camu
Der Name lässt eher auf eine seltenen Papageienart schließen, doch Camu-Camu ist eine Frucht aus der westlichen Amazonasregion. Sie sieht aus wie eine Mischung aus Pflaume und Apfel und wird auch gerne mit einer Hagebutte verwechselt. Was diese Frucht so interessant macht? Sie hat den mit Abstand größten Vitamin-C-Gehalt aller Früchte weltweit und spart auch nicht an weiteren Nährstoffen. Die Frucht schmeckt recht sehr sauer, daher empfehle ich die Einnahme in Form von Pulver – gemischt mit Wasser, Saft, im Joghurt oder Quark.

Kürbiskerne
Kürbiskerne sollten dir ein Begriff sein. Sie haben vielerlei Vorteile. Sie beleben den Geist durch eine riesige Menge an Zink, Eisen, Kupfer und Magnesium. Besonders bei Blasenproblemen sind sie ein Geheimtipp. Durch die kleine Größe und den guten Geschmack kann man sie auch fast überall in das Essen integrieren oder auch einfach als Snack an sich nutzen. Übrigens gibt es auch Kürbiskernöl, welches ich nur empfehlen kann!

Granatapfel
Sie leuchten so stark wie sie gesund sind! Bereits in der Antike war die Frucht ein Symbol für Unsterblichkeit – zurecht! Auch heute sind die rot leuchtenden Kerne mit ihrem herbsüßen Geschmack für ihre gesunde Auswirkung auf den Körper bekannt. Zahlreiche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe liefern Energie und schützen unsere Körperzelle. Perfekt für das Müsli, für den Obstsalat, als Saft oder einfach als Snack für zwischendurch.

Baobab-Frucht
Die Baobab-Frucht glänzt nicht nur mit ihrem verrückten Namen (sie wird auch Affenbrotbaumfrucht genannt), sondern auch mit einem hohen Anteil an Vitamin C, Ballaststoffen, Antioxidantien und Eisen. Sie hilft gegen Darmbeschwerden und soll Leber und Herz stärken. Ihr Geschmack wird recht unterschiedlich beschrieben, hat aber auf jeden Fall eine leicht süß-säuerlichen Geschmack, der an Zitrusfrüchte erinnert.

Löwenzahn
Ein guter Beweis dafür, dass Superfood nicht nur von weit weg kommt. Löwenzahn ist nicht nur lästiges Unkraut in deinem Garten, sondern auch wahnsinnig hartnäckig wenn es darum geht Verdauungsbeschwerden in den Griff zu bekommen. In Form von Saft oder Tee lässt sich Löwenzahn in jeder guten Apotheke auffinden. Reich an Vital- und Mineralstoffen hilft er dir bei zahlreichen Stoffwechselvorgängen im Körper und soll angeblich sogar gegen Diabetes helfen! Der Geschmack ist eher etwas herb und recht kräftig.

Quinoa
Die Samen der Quinoapflanzen werden bei uns wie Reis aufgekocht. Ob schwarz, weiß oder rot, Quinoa gibt es in verschiedenen Farben, meist auch in Mischungen im Supermarkt erhältlich. Gerade für Veganer oder Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist Quinoa eine sehr interessante Eiweißquelle, da es zudem noch reich an Mineralstoffen wie Calcium und Eisen ist. Quinoa hat eine recht neutralen Geschmack, sodass sich vieles mit ihm anstellen lässt.

Shiitake-Pilze
Der aus China und Japan stammende Pilz wird auch als „König der Heilpilze“ bezeichnet. Er besitzt einen hohen Anteil an Eiweiß, mehreren Vitamin B-Sorten, Vitamin D und Kupfer. Durch seine Nährstoffverteilung stärkt er das Immunsystem wie keine zweite Pilzsorte und soll sogar gegen Tumore helfen! Zu kaufen gibt es die Pilze entweder frisch auf dem Markt oder aber auch in Pulverform, beispielsweise um Suppen zu würzen.

Ingwer
Ingwer kommt ursprünglich aus Südostasien und dort wird es schon seit langer Zeit gegen Entzündungen, Gelenkschmerzen und Verdauungsprobleme angewandt. Ob im Gebäck, im Glühwein, Lebkuchen, gemischt mit Curry oder sogar als Tee, die Anwendungsmöglichkeiten von Ingwer sind sehr hoch. Ingwer hat einen sehr scharfen Geschmack, daher sollte man mit der Dosierung möglichst sparsam sein. Du erhältst ihn ebenso in jedem Supermarkt oder im Internet, sowohl ganz, als auch in Pulverform.