Meditative Stufen der emotionalen Verarbeitung

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Es gibt verschiedene Gründe weswegen wir Meditation zur Verbarbeitung von Emotionen nutzen sollten.

Einerseits unterdrücken wir im Alltag oft Gefühle – in der Schule, im Arbeitsalltag, allgemein in Gesellschaft anderer, teils aber auch wenn wir allein sind, da Erziehung und Erfahrung uns zu dem Punkt gebracht hat „es einfach zu ignorieren und uns abzulenken“. Stichwort: „Lenk dich nach dem Tod deines Haustiers ab. Verbring Zeit mit deinen Freunden um deinen Ex zu vergessen. Morgen sieht die Welt doch wieder anders aus.“

Andererseits nimmt jeder Reiz und jedes Signal Einfluss auf unsere Gefühlsebene und die damit verbunden Emotionen und Gedanken. Reize erhalten wir Millionen (wahrscheinlich noch deutlich mehr) pro Tag, weswegen es Sinn machen kann, sich bei emotional schwierigeren Themen von möglichst vielen Reizen zu isolieren und „in sich hinein zu schauen“.

Meditation bedeutet in diesem Fall für einige Zeit einen Fokus auf sich selbst zu schaffen. Es muss kein Schneidersitz auf Bambussträuchern sein.

An einigen Theorien und Praktiken sowie aus eigener Erfahrung kann man bei einer solchen Meditation von vier Stufen sprechen.
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Stufe 1: Denk an eine Situation, mit denen du bestimmte Gefühle assoziierst und geh alle möglichen Gefühle durch – von Trauer und Enttäuschung bishin zur größten Lebensfreude.

Stufe 2: Genau gleich, nur andersherum. Geh alle möglichen Gefühlslagen durch und versuche Situationen zu finden und diese genauer zu betrachten.. wie hast du dich gefühlt? War es eine Emotion? Oder eine Mischung aus mehreren?

Stufe 3: Es wird abstrakter. Denk einfach nur nacheinander an alle einzelnen Gefühle. Lass die Situationen, die dir dazu einfallen, spontan kommen und gehen, ohne großartig darüber nachzudenken oder spezifische Situationen rauszusuchen.

Stufe 4: Die abstrakteste und am schwierigsten durchzuführende Form. Lass einfach nur die Gefühle auf dich zukommen. Ganz ohne an eine spezifische Situation zu denken. Denk an Wut, denk an Trauer, denk an Liebe. Lass deinen Körper frei entfalten. In der einen Sekunde lachst du noch, in der anderen weinst du. Geh nicht alle Emotionen durch, sondern lass deinem Kopf freien Lauf. Wenn dir nur Trauer begegnet, hast du dort auch Nachholbedarf.

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