Meditation gegen Angststörungen

4 Minuten Lesezeit

Viele Menschen sind von ihr betroffen. Teil bewusst, teils unbewusst, Zahlen steigend, besonders im Kindes- und Jugendalter. Psychische Auswirkungen sind zu verschieden und zu komplex, um sie allgemein zu behandeln. Körperliche Auswirkungen sind meist verkrampfte Muskulatur, Schwindel, schnelle Atmung, Atemnot und Zittern. Besonders bei regelmäßigen körperlichen Auswirkungen wie starkes Zittern, Verspannungen oder Atemnot kann ich aus Erfahrung die folgenden Meditationsansätze empfehlen.

Schritt 1 jeder Meditationsübung: Such dir in einer ungestörten Gegend eine angenehme Position, in der du einige Minuten ohne Schmerzen oder Unwohlsein verbringen kannst. Der typische Schneidersitz ist keine Pflicht. Lehn dich an die Wand, leg dich hin, setz dich hin, nimm die Position ein, die dir am ehesten zusagt. Jegliche Gedanken über mögliche Störungen sollten minimiert sein.

Meditation 1: Atme einfach und konzentrier dich auf deinen Atem. Ja, das war bereits alles. Du sollst nicht anders atmen als sonst. Atme einfach ruhig ein und atme die Luft locker wieder aus deinem Körper heraus.

Meditation 2: Basiert auf Meditation 1. Versuche, die Kontrolle über deinen Atem fallen zu lassen. Angespannte Muskeln zu lockern. Fang hierfür im Gesicht an. Oft haben wir unbewusst hohe Spannung in der Stirn und im Kiefer. Schließ die Augen. Versuche nach und nach ein Stück Kontrolle abzugeben. Mach dies natürlich immer nur im Rahmen deiner Möglichkeiten.

Meditation 3: Basiert auf 2. Versuche jetzt noch einzelne Sinne abzuschalten. Hierzu zählt das Tragen von Kopfhörern (gerne auch mit entspannender Musik oder Geräuschen, die du magst; der anzuschaltende Reiz liegt eher an der Außenwelt), das Schließen der Augen, mögliche Entfernung vom Boden (Schneidersitz, Unterarme auf den Knien).

Meditation 4: Führe circa 40 Atemzüge durch den Mund aus. Konzentriere dich dabei auf deinen Körper und deine Atmung. Bei dem letzten Atemzug atmest du aus und hälst die Luft an. Danach atmest du tief ein und hälst erneut die Luft an. Konzentrier dich dabei auf deinen Körper. Wie reagiert dein Herz? Deine Lunge? Mach dir klar, dass Ängste nur vorübergehend sind und du jederzeit die Möglichkeit hasz, wieder tief einzuatmen. Nach diesen beiden Malen atmest du normal weiter. ⠀
Wichtiger Disclaimer: Die folgenden Erklärungen sind meditative Ansätze ohne direkten wissenschaftlichen Beleg. Sie sollten zunächst nicht bei akuten Anfällen und Schüben ausgeübt werden.

Nutzer haben sich zuletzt Folgendes angeschaut

Durch die Nutzung der Website stimmst du der DSE und dem Haftungsausschluss zu. Mehr Infos.