Löse deine Handbremse

2 Minuten Lesezeit

Bist du auch schon mit angezogener Handbremse losgefahren? Das Lustige daran ist ja, dass das meistens tatsächlich funktioniert. Du spürst zwar ein Stottern, ein Würgen, es piept und alles fühlt sich nicht ganz richtig an, aber du könntest weiterfahren.

Lass uns mal über dein Training sprechen. Wo du schwere Gewichte hebst und dich verausgabst. Denn auch körperlich gibt es Handbremsen. Bremsen, mit denen du arbeiten kannst, die dich aber immer wieder in die Verspannungen treiben und dich von deiner maximalen Leistung fernhalten.

Eine davon erklärt Stressforscher Thomas Hanna. Es handelt sich um neuromuskuläre Reflexreaktionen. Wie der Name sagt handelt es sich um Reaktionen unseres Körpers, die reflexartig geschehen. Wenn du im Supermarkt an der Kasse stehst und jemand plötzlich eine Waffe zuckt. Das ist einer der extremen Momente, in denen dein Körper in eine Art Schutzhaltung verfällt. Der sogenannte „Stop-Reflex“, bei dem alle Gelenke gebeugt und einrotiert werden. Das Becken wird gekippt, wir beugen unseren Oberkörper vor, die Wirbelsäule krümmt sich. Wir schützen dadurch unsere Organe und wichtigsten Körperteile.

Je einfacher die Situation, desto leichter der Reflex. Doch auch bei gewöhnlichem Stress auf der Arbeit, in der Familie zuhause, wo auch immer, kannst du langsam in diese Position fallen.

Solche Haltungsmuster musst du erkennen. Du musst sie lösen. Körperlich und seelisch. Finde heraus was dich stresst und arbeite dagegen an. Löse deine Handbremse.

Nutzer haben sich zuletzt Folgendes angeschaut

teilen
Teile dieses Wissen mit deinen Freunden:
Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on linkedin

Durch die Nutzung der Website stimmst du der DSE und dem Haftungsausschluss zu. Mehr Infos.