Hilft Atmen gegen Krebs?

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Sauerstoff ist der wichtigste externe Baustein in unserem Körper. Er muss kontinuierlich unserem Körper hinzugefügt werden und fördert die Wundheilung und Regeneration von Gewebe, beteiligt sich an Entgiftungsprozessen, ist selbst am ‚Wachstum von nützlicher Darmflora‘ beteiligt und hat viele weitere Funktionen.

Sauerstoff wird in der Lunge in unserem Blut gebunden und in einigen Schritten dann an die Zellen verteilt. Hier beginnt die ‚Zellatmung‘: In der Zelle wird der Sauerstoff zusammen mit Nährstoffen in komplexen biochemischen Prozessen in Energie umgewandelt. Sauerstoff wird verbraucht und Kohlendioxyd abgegeben. Jede einzelne Zelle des Körpers ist auf diese ständige Versorgung angewiesen. Je besser sie funktioniert, desto maßgeblicher die Auswirkung für unsere Gesundheit.

Doch was hat das mit Krebs zu tun? Bereits vor Jahrzehnten hat man Hypothesen aufgestellt, dass bei Krebszellen die Stoffwechselprozesse nicht mehr im Gleichgewicht sind und eben fehlerhaft funktionieren.

Ebenso kann ein Tumor erst ungehindert wachsen, wenn gewisse Sicherungsmechanismen des Körpers und der einzelnen Zellen nicht mehr richtig funktionieren. Diese Mechanismen sind unter anderem von Sauerstoff abhängig!

So.. jetzt die Theorie: Haben Personen einen Vitamin Mangel, dann macht man was? Richtig, ihnen sagen sie sollen sich gesünder ernähren und notfalls Vitaminsupplements nehmen.

Warum sollte das bei der Atmung anders sein? Hauptquelle für die Sauerstoffaufnahme ist die Atemluft mit ca. 20% Anteil. Wieviel Sauerstoff der Lunge zur Verfügung steht, hängt natürlich vom Atemvolumen an. Logisch. Je mehr frische Luft in die Lunge gelangt, desto höher der Sauerstoffanteil. Das Atemvolumen lässt sich durch gezielten kräftigenden und mobilisierenden Sport, drogenfreie Lebensweise und Atemübungen verbessern.

Rechnen wir jetzt mal 1+1 zusammen. Wenn ich anstatt zwanzig Kartoffel jetzt plötzlich vierzig Kartoffeln esse, werde ich satter als zuvor sein.

Übersetzt: Wenn ich meine Zellen besser versorge, sinkt der Risikofaktor der Erkrankung.

Schlussfrage: Hilft verbessertes aktives Atemvolumen präventiv oder rehabilitiv gegen Krebs?

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