Fluchtreflex: Wie gestresst bist du?

2 Minuten Lesezeit

Stresstest weiter unten.👇
Dein Körper reagiert dauerhaft auf äußere Umstände. Evolutionär, kommunikativ und für unser Überleben macht das Sinn. Wenn wir essen sollte der Körper Vorgänge einleiten um eine optimale Verdauung zu garantieren. Wenn wir vom Tiger verfolgt werden, sollte die Verdauung im Hintergrund stehen. Oft auch unter dem fast vegetativen Nervensysten und Nervus (Para-)Sympathikus bekannt.

Auch wenn heutzutage weniger Tiger auf der Straße rumlaufen haben, gibt es zahlreiche andere Sorgen die uns in Panik verfallen lassen. Der Körper versucht dies nach Erleben der Stresssituation auszugleichen. Doch dauerhafter Stress führt zu einer erhöhten und langfristigen Widerstandsphase des Körpers. Denn dieser gewöhnt sich an den Alarmzustand und braucht immer länger um Abzuschalten. Die Folge: Ein extremer Erschöpfungszustand mit physischen und psychischen Folgen.

Der Körper gibt dir gewisse Anzeichen sofern du zu lang unter Stress standest und bereits krankhaft damit lebst. Eine richtige Deutung der unten aufgenannten Anzeichen ist dabei von hoher Priorität.

Muskuläre Anzeichen:
1. Schulteratmung im Ruhezustand
2. Vorgeneigter Oberkörper, stark in der Öffentlichkeit
3. Vorgeneigter Kopf, inbesondere in der Öffentlichkeit
4. Verkürzte Hüftbeuger, oft schmerzend bei Dehnung
5. Kiefer festbeißen im Schlaf

Andere körperliche Anzeichen:
1. Häufig schlechte Verdauung
2. Verblasste Haut, besonders bei der Regeneration
3. Häufige Magenkrämpfe o. Ä.

Psychische Anzeichen:
1. Verzerrte Wahrnehmung
2. Unsicherheit, Ängstlichkeit
3. Misstrauen bei Vertrauenspersonen
4. Unwohlsein bei körperlicher Nähe
5. Vermindertes sexuelles Empfinden

Regulative Anzeichen:
1. Unbewusst schnelle Atmung
2. Lange Einschlafdauer
3. Unterbrochener Schlaf
4. Leichter Bluthochdruck
5. Erhöhter Schweißausbruch
6. Hohe Krankheitsanfälligkeit
7. Ausbleiben oder Verschiebung der Periode

Wieviel Punkte hast du? Mindestens 3 davon angekreuzt? Dann solltest du dich mit Stressprävention, Körperwahrnehmung, Meditation und aktivem Lockern auseinandersetzen. Schau dir dafür am besten weitere meiner Artikel an.

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