5 negative Folgen bei Supplements

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Für jede Lebenslage gibt es ein passendes Supplement. Du kannst nicht gut einschlafen? Hier, schluck Melatonin. Du bist nicht entspannt genug? Hier, ein bisschen CBD. Du hast nicht genug Power? Hier, eine Dosis Koffein.

So viele Nahrungsergänzungsmittel verfügbar zu haben hat eine Menge Vorteile. Der deutschlandweite niedrige Vitamin D Spiegel lässt sich bekämpfen. Veganer können Mängel vorbeugen. Doch Supplements können auch negative Folgen für dich, deinen Geldbeutel und deinen Körper haben. Hier sind fünf Gründe:

1. Eine Überdosierung. Nährstoffe überdosieren hat in den wenigsten Fällen negative Folgen. Der Körper kann einen Überschuss meistens schnell abbauen. Oder er speichert diesen sogar. Dennoch solltest du, besonders bei Aufputschmitteln, a) niemals extreme Dosen nehmen, durch die Nebenwirkungen auftreten können. Ebenso solltest du b) darauf verzichten, wenn du diesen Nährstoff eh bereits optimal ausreichend im Körper hast. Es gibt Stoffe, bei denen sich ein Wert über dem Minimum lohnt (o3, Vit. D, Kreatin). Doch zum Beispiel gibt es bei Melatonin keinen Unterschied zwischen 5 und 50mg. Spar dir also die Einnahme und am besten den Kauf. Finde vorher heraus, was du wirklich brauchst (über Eigenrecherche auf neutralen Seiten, NICHT über einen Verkäufer).

2. Rohstoffqualität & Mikronährstoffe: Spirulina ist eine Alge mit enormen Nährwert. Doch das dunkelgrüne Pulver auf Amazon hat leider nichts mit dieser Alge zu tun. Nicht die Alge, sondern die enorme Weiterverarbeitung und Synthetik in diesen Produkten stinkt zum Himmel. Achte bei der Wahl der Supplements auf die Rohstoffqualität. Und bitte, bitte hol dir keine gemahlenen Frucht- und Gemüsepulver. Die nächstgelegene Wiese enthält mehr Nährstoffe.

3. Falsche Angaben: Besonders wenn du dir Produkte aus dem Ausland bestellst, findest du oft nicht das im Pulver oder in der Kapsel wieder, was du angepriesen bekommst. Doch auch einige namenhafte Hersteller aus Deutschland „strecken“ ihre Mittel um den Gewinn zu maximieren. Leider gibt es hier noch keine Siegel oder Kontrollen, die die Auswahl erleichtern, auch wenn ich dir hier gerne einen Tipp geben würde.

4. Psychische Abhängigkeit: Sofern du keinen aktiven Mangel hast und gegen diesen vorgehen musst. Du solltest niemals denken, dass du von irgendeinem Supplement abhängig bist. Dass du ohne den Booster nicht trainieren oder ohne Schlafsupps nicht mehr einschlafen kannst.

5. Ersatzmentalität: Supplements sind nicht umsonst als Nahrungsergänzungsmittel betitelt. Du kannst keine ausgewogene Ernährung durch Supplements ersetzen. Diese Mentalität solltest du dir direkt aus dem Kopf streichen.

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